Stromkennzeichnung

Gemäß § 42 des Energiewirtschaftsgesetzes vom 13. Juli 2005 ist jedes Stromversorgungsunternehmen in Deutschland verpflichtet, seinen Kunden entsprechende Informationen über den verteilten Strom zu geben. Der im Netzgebiet Ludwigslust gelieferte Strom enthält im Vergleich zu Deutschland folgende Energieträger, die sich entsprechend auf die Umwelt auswirken.

Tarifrechner

Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz auf Basis der Daten 2019 gültig ab 01.11.2020

Kernkraft
Kernenergie ist der durch Kernreaktion freigesetzte Anteil der Kernbindungsenergie. Sie ist eine Form der Primärenergie, die in Primärenergieträgern wie z. B. Uran gespeichert ist. Die Stromerzeugung aus Uran geschieht durch Kernspaltung. Die dabei frei gesetzte Wärme wird zur Dampferzeugung genutzt, die wiederum über eine Dampfturbine mit angeschlossenem Generator geleitet wird. Bei der Kernspaltung fällt radioaktiver Abfall an.

Fossile und sonstige Energieträger
Beispiele sind Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle und nicht biologisch abbaubare Bestandteile des Abfalls.

Erneuerbare Energieträger
Beispiele sind Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft sowie Energie aus Biomasse oder Biogas.

Radioaktiver Abfall
Die Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH haben im Jahre 2015 21,1 Prozent ihres Stroms aus Kernkraftwerken bezogen. Dabei sind 0,0027 g radioaktiver Abfall pro erzeugter kWh Strom angefallen.

Kohlendioxid (CO²)-Emissionen
CO² ensteht bei der Umwandlung von Kohlenwasserstoffverbindungen in Wasser unter Freisetzung von Wärme, so z. B. bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas. CO²-Emissionen werden heute als Hauptursache für die zunehmende globale Klimaerwärmung angesehen.

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